Die Alteburg

in Schotten wurde als Witwensitz der Freiherren von Günderrode erbaut, die einst hier in Schotten lebten. Die erste Erwähnung der Alteburg geht auf das Jahr 1547 zurück, als sie als alte Kemenate in die Urkunden Eingang fand.

Heute ist die Alteburg in Privatbesitz und wurde im Rahmen der Altstadtsanierung durchgreifend saniert und modernisiert. Der Alteburgpark wurde nach dem Kauf des Geländes durch die Stadt Schotten angelegt. Der Wallgraben um die ehemalige Burg wird wie ehemals mit dem Wasser der Nidda gespeist, die im Hintergrund unter den hohen Bäumen hier noch als kleiner Bach vorbeifließt.

Von der Ostecke des Parks aus führt ein schmaler Weg an Gärten entlang etwa 100 Meter aufwärts zum „Wasserfall“. Wenn auch im Sommer oft nur ein Rinnsal, kann er nach ergiebigen Regengüssen oder der Schneeschmelze tosend seine Wasser nach unten stürzen.

An dieser Stelle sollen der Sage nach die Gründerinnen der Stadt, die Prinzessinnen Rosamund und Dichamund, gerastet haben. Mit etwas Glück können Scottish Garden-Besucher die beiden Prinzessinnen im Alteburgpark sehen und sich mit ihnen fotografieren lassen.

 

Der Alteburgpark im Herbst 2008

Foto: Copyright Mike Riedner

Foto: Copyright Mike Riedner

Die Alteburg im Herbst 2008

Foto: Copyright Mike Riedner

Schotten

liegt im Dreieck zwischen Frankfurt am Main, Gießen und Fulda im landschaftlich reizvollen Vogelsberg und ist über Autobahnen (A5, A45) und gut ausgebaute Bundesstraßen leicht zu erreichen.

Karte: Google Maps

 

Am ersten Mai-Wochenende mit dem 1. Mai-Feiertag ist Schotten im historischen Alteburgpark Gastgeber der Gartenmesse

Scottish Garden.

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise: Tageskarte 4,- Euro Dreitageskarte 8,- Euro

Veranstalter: Scottish Garden GbR, Telefon (06044) 966 811

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